Band 
Fünfter Theil.
Seite
288
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L"8 Pulvcrscck.

vier Wellen untertrieben, leren jede mit ihren bey»dm Armen zwe> mühlstcinfönnige Marmor, aufih.elr Rande, üier einen horizontal liegenden run-dm Marmor, dlrch dessen Mittelpunkt jene Wellegeht, herumführet. Auf dem liegenden Stein, derrnt einer hölzcrwn Einfassrng versehen ist, werdendir Materialien geschüttet, die von dem Arbeiter miteiner Krücke unter die Läufer geschoben, und vonZeit zu Zeit benetzt werden.

Schon am Tnde des vorigen, wenigstens ze-rriß im Anfange des jetzigen Jahrhunderts hat mandergleichen Walznühlen in Teutschland gehabt. InFrankreich ist alcr eine svlche zuerst vom PaterFery angegeben, und >/L4 zu Essonnc gebaut wor-den c). Eben düser Pater Fery hat noch eine an-dere Einrichtung der Walzmühlen angegeben , wo er4 Walzen von gezossenem Eisen anbrachte, die 6000Pmnd wogen. Zm Jahr >7^6 machte man zu Es-soime Versuche dcmit, und man konnte in 8 Stun-den so viel Mast; bearbeiten, als in den Stampf-mühlen in 24 Smndcn bearbeitet wurde ä).

Von einer andern Einrichtung sind die jetzigenSchwedischen Pvlvermühlen, die Karl Knutberg1754 angegeben hat. Ihre Beschreibung findet manin der unten angeführten Schrift e).

») Merkwürdigkeiten der Stadt Nürnberg. S. 761.b) Web>§ vcm Papier. S. ryz. c) Bcckinanns An-leitung zur Technologie. Götiingen >787- S. 4ZZ-Ebendak. S. 454. e) Ebenbas. S. 4ZZ.

Pulversack ist ein lederner Sack, worin mandas Pulver so gut verwahren kann, daß Wasser und

Feuer