Band 
Fünfter Theil.
Seite
323
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Quercelanus — Querpfeife. zsz

indem es durch den Boden dringet, auf eine kiesich-le Erde kommt, wo es nicht durchfeigcrn kann,sondern einen Seitenweg nehmen und eine Quellegeben muß u). Hallcy bemerkte bey seinem Aufent-halte auf der Insel St. Helena, daß auf dem Gi-pfel der Berge, 800 Jards über der Meeresfläche,des Nachts bey Hellem Wetter die Dünste sich sostark verdichteten, daß er die Gläser seines Fern-rohrs von Zeir zu Zeit mit kleinen Tropfen bedecktfand, und die Nässe des Papiers ihn hinderte, feineBeobachtungen aufzuzeichnen. Aehnliche Erfahrunggen machten Kästncr und Lulofs. Hieraus schloßHalley, daß die Dünste stch an Gebirgen und auchschon an niedrigen Hügeln niederschlagen und daßhieraus die Quellen entstehen k>). Die Quellen inder Liefe des Meeres wurden durch den berühmtenstcilianischcn Schwimmer, Niclas Fisch, entdeckt,der, als er ein goldenes Gefäß, welches der sici--lianische König in den Charybdis warf, heraus-hohlte, die Versicherung gab, daß aus dem Meeres-grunde starke Quellen hervorströmten.

a> Bions makhematische Werkfchule. Vierte Auf-lage von Doppelmayr. 1741. S- r> 8. b) Gehlerphystkal. Wörterbuch. H1. S. 607—609.

Quercstanus (Joseph) s. Schießpulver.Querpfeife erfand nach einigen der SatyrMarsias in Phrygien u), nach andern Pan b), nachandern Midas in Phrygien c). Vergl. Musik, Flöte.

a) LIem. e^Iex. Ltrnm. l.ib. I. k) Lion lei)'!!, III.r) kli». VII. 5ect. Z7.

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