ZHL Ramme! rc.
von der Akademie der Wissenschaften zu Berlin da-für den auf das Jahr 1770 ausgesetzten Preis er-halten. Seine Erfindungen beschrieb er 1/71 in ei-ner besondern Schrift, die zu Berlin herauskam.
Herr Unger hat dem preußischen Staatsmini-fier, Freyherrn von Hcrzberg, eine von seinem Va-ter, Johann Georg Unger, der am i6ten Angufi1788 zu Berlin fiarb, erfundene Rammmaschincübergeben, die vor den gewöhnlichen große Vorzü-ge hak. Bey den gewöhnlichen Rammniaschinenwird der Klotz selten über vier Fuß hoch gezogenund man braucht oft Z2 Personen dazu. Bey die-ser hingegen kann der Klotz Z" Kuß hoch gezogenwerden, und man braucht nur 8 Personen dazu.Ihre Einrichtung ifi sehr einfach und ihre Kosteneben daher sehr gering. Da der Rammklotz bis zumhöchsten Ende des Baums gezogen werden kann: soerhält er durch den Fall eine solche Kraft, daß ereinen Pfahl im harken Erdreich in einer Stunde tie-fer einrammelt, als mit einer andern Maschine ineinem halben Tage geschehen kann. Diese Maschinekann auch an jede andere Art von Ramme befesti-get und an allen Orten, selbst in Winkeln ange-bracht werden. Uidrigcns braucht sie eben nichtmehr Zeit , um im Gange erhalten zu werden, alsdie gewöhnlichen Maschinen dieser Art e),
Herr Nieolas di Pierra Matteuci aus Pisa,ein bekannter Bildhauer, erfand eine sehr nützlicheMaschine zum Bauen und machte am 18. Aprill<782 die Probe damit im königlichen Pallafte.