Band 
Fünfter Theil.
Seite
430
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4Z<> Rubin,

an Schrott und Korn entzog; nun war ein jetzigerIdeal-oder Rechnungs-Rubel nur so viel, als sonstein halber Rubel. Im Jahre 1704 schlug er alsoseine Rubel Lo§ As fein, aber 1713 den e4tcuFebr. nur 4z 1 As fein, welche letztere neue Münzehießen. Im Jahre 1762, am 29. Dec. prägte Ka-tharina II. den Rubel nur Z74 As. In Schwe-den bestand sonst das Kupfergeld in großen pfundi-gen Platten. Katharina hob dieses auf, und ließ diegrößte Kupfermünze zu gj Loth prägen, welches derKupfer - Rubel genannt wurde.

Schlözers Staar«anictge,i. XVI. D. 62. Heft. Ju-nta«. >79>- 24. Russischer Rubel-

Rubin. Herr Crachanc will das Geheimnißerfunden haben, Rubinen und Smaragde aus Bruch-stücken zusammen zu schmelzen. Einige wollen sichdaraus die verloren gegangene Kunst der egyplischeirSmaragde erklären n).

Künstliche Rubinen machte man sonst mit Ei-sen nach, aber zu Anfang des i7tcn Jahrhundertserfand man die Kunst b), das gemeine Glas undSchmclzglas durch Zubereitungen von Gold zufärben, wovon I^bsrius im Jahre 1606 in seinemTraclat äe ^.Icdimin Nachricht gibt. Das Goldwird in Königswasser aufgelöset, und durch Zinn-auflösung zu einem purpurfarbigen Pulver nieder-geschlagen, welches letztere der Fritte, oder demGlasflüsse eine Rubinfarbe gibt. Andreas Cas-sius soll dieses aus Gold bereitete Purpurpulver

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