Band 
Sechster Theil.
Seite
12
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12 Sagespahne — Saulcnordnung.

Blättern, die einen Balken auf einmahl in vieleBretter zerschnitt; in Holland ließ Cornelis Corne-liffcn iLy6 einfache Sägemühlen zu Saardam bauen;zu Lcith bey Edinburg war 1650 eine Sägemühle;Schweden hatte dergleichen im Jahre 16LZ.

Eine Sägemühle mit sechs Sägen, die allerOrten angestellt werden kann, und ohne Wind undWasser den größten Block zerschneidet, indem ste nurvon einem Ranne gewartet zu werden braucht, er-fand 1787 Herr Professor Rcinhold zu Osnabrück.Vergl. Schneidemühle, Windsägemühle.

Kunst - Gewerb - und Handwerksgefch. der Reichs-stadt Augsburg von Paul von Stettcn dem jünger,,.,788. II Tb- S. 4.5. i>) Kleine Chronik Nürnbergs.

Altdorf. 1790. S. Z4. c) Neue Nürnbergische gelehrteZeitungen. >791. Nr. 7>- In der Recension des Hand-buchs der Erfindungen r. Th.

Sägefpähne s. Gerben.

Sänfte s. Portechaise.

Saulcnordnung. Unter den Säulenord--nungen versteht man Säulen, die nach gewissen fest-gesetzten Regeln der Baukunst mit verschiedenen Glie-dern und Zierrathen Huf einem Postement stehen undüber sich ein Hauptgcsimsc tragen.

Nach Sturms Muthmaßung sind anfänglich nurzwey Ordnungen gewesen, davon Salomo die schönstean dem Tempel und die andere an seinem Pallast ge-brauchte. Die erste sollen sich nachher die Corinthierund die zweyte die Dorier zugeeignet haben. Hieraufsoll Salomo selbst zwischen diesen beyden Ordnungen