Band 
Sechster Theil.
Seite
49
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Sakurnsmonden — Sakunisring. -19

Saturnsmonden s. Trabanten.

Saturns ring ist ein dünner flacher Ring,der den Saturn umgibt, aber nirgends mit derKugel des Planeten zusammenhängt und gegen dieEkliptik stark geneigt ist. Gleich nach Erfindung deSFernrohrs bemerkte Galilcus im Jahr ,c>ie> diewunderbare Gestalt des Saturns, die er dreyfachnennt. Gassendi sahe diese Erscheinung 164» wie-der; Riccioli und Grimaldi sahen den Saturn gleich-firm mit Henkeln versehen. Hevel, der sich weil län-gerer Fernrohre bediente, beobachtete die ganze Er-scheinung und ihre r zjährige periodische Abwechselunggenauer, setzte auch besondere Phasen mit verschie-denen Nahmen fest, ohne jedoch die Ursache dersel-ben erklären zu können. Endlich fand Huyghcns, derum das Jahr ,6^^ den Saturn mit Fernrohren voniL bis uz Fuß Länge beobachtete, daß sich alles er-klären lasse, wenn man einen breiten mitten um dieKugel des Saturns in einem gewissen Abstände con-centrisch herumgehenden Ring annehme, der eine be-ständig parallele Richtung nach einerley Gegend desHimmels hinaus behalte und von der Sonne erleuch-tet werde, woraus er alle Erscheinungen deSSaturns mit ihren Abwechselungen erklärte. Ma-raldi machte viele Beobachtungen über den Saturns-ring, die i/iL lind 1716 bekannt wurden, und Hcin-sius gab >74^ eine Theorie der Erscheinungen desSaturns heraus. Meffier sahe »774 aus dem Sa-turnsringe leuchtende Tüpfelchen. Cassini hielt diesenRing für eine aus Monden zusammengesetzte Krone,Whiston für Dämpfe aus dem Saturn, Maupertuisfür Dampfe, die der Saturn dem Schweife einesBusch Handb. d. Erf. 6. Th. D