Band 
Sechster Theil.
Seite
52
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zu Satyre — Sauerkleesalz.

In England kbat sich Johann Barclai 1657,und in Holland Erasmus, der >L>o das Lob derNarrheit schrieb, in der Salyre hervor. Dem letz-tem folgte Petrus Cunäus aus Vliffingen, der imJahr >6 ii eine Satyre schrieb.

Unter den Teutschen halte ich den Justus Lipsius,der 1Ü06 starb , für den ersten, der die Satyre ver-suchte, es wäre denn, daß man ihn zu den Nieder-ländern rechnen wollte, weil er zu Jsea, einem Fle-cken in der Gegend von Brüssel gebobrcn war. Dannkönnte man den Joachim RacheliuS für den erstenSatyriker unter den Teutschen halten , der lüNystarb und in Sprüchwörtern die Laster durchzog. Indes Hofmannswaldan Gedichten kommen auch einigeSatyren vor. Als Satyriker sind noch bey den Teut-schen berühmt Thoinasius, Joh. Christoph Zeidler,Mcuantcs, der seine Satyren 1711 herausgab, Ca--nitz, der in den gelehrten Nebensiundcn 170a einigeSatyren bekannt machte, Caspar Abel, der im Jahr1714 schrieb, Rabener und Kästncr.

a) Ilorut. 8ot. I.ib. II. v. 48. folg. Huimiliun.Inssiwt. Orstor. I,it>. X. c. l. by Bayl« hlst. crik.Wörterbuch. Leipz. > 748 - UI- S. oni. L. Dacier inder Vorrede zum VI. Bunde des Horaz. c) Daciera. u. kd. li) blorat. Uib. VI. 8sl. 4. 7. 8. und 8at.>0. v. z. «) Juvei.cl de Carlencas Gesch. der schönenWissenschaften und freuen dünste, übersrhi von Jol).Ehr. Kappe. '749. t. Th. 2. Kap. S. 108. 109.

Sauerkleesalz. Die wahre Natur des-selben hat Herr Scheele entdeckt, indem es ihm ge-lungen , solches durch Kunst nachzumachen. Wennkr mit der Zuckersäure aufgelöstes Weinsteinsalz tro-pfenweise verband: so fielen Crystallen nieder, die