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starb, hatte ein mit kochendem Wasser gemachtes Co-chenille-Extrat, um Thermometer damit zu füllen,vor seinem Fenster stehen, in welches zufälligerwei-se das aus einem zerbrochenen Glase am Fensterherunter geflossene Königswasser gefallen war, wo-durch die Kirfchrokhe Farbe in eine Hochrokhe Farbeverwandelt wurde. Er fand, daß das Zinn, wo-mit die Fensterscheiben gelöthet waren, vom Königs-wasser aufgelöset worden war, und diese Verände-rung der Farbe hervorgebracht hatte. Hierauf theil-te er dem Schönfärber Küffclar in Leyden, dem Be-cher den Nahmen Lüffcler, Kunkel aber den Nah-men Küster gibt, und ihn zu einem Teutschen macht,diese Entdeckung mit, der nachher sein Schw cgcr-sohn wurde, die Erfindung zur Vollkommenheitbrachte, und einige Jahre nutzte, daher diese Far-be den Nahmen Kufflars - Couleur erhielt. DieMennvnisten van Gülich und van der Vecht erriethendas Geheimniß von selbst, und sollen es der BrüdernGobelins in Frankreich mitgetheilt haben. Durch Cvl-berts Veranlassung soll ein Gobelins die holländischeScharlachfärberey durch ein Glück, den einige fürden van Gülich, andere für den oben genannten PeterKlock halten, welches letztere aber nicht mit der Zeit-rechnung übereinstimmt, erlernt haben s). Andereerzählen, daß unter Colbert die Herren N. Glucqund Franz de Julicnne auf ihre Kosten eine Schar-lachmannfaktur errichtete», wozu ihnen der kleineFluß öwvre Anlaß gab, dessen Wasser sie zur Schar-lachfarbe für ungemein bequem hielten. Johann deJulienne, ein Enkel des vorigen, führte sie fort, ver-möge eines Decrets aus dem ^laatsrathe vom Zoten