Band 
Sechster Theil.
Seite
134
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Schauspiel.

In Teutschland hat Conrad Celtes, der i4yr nochlebte, zuerst die Sitte wieder eingeführt, lateinischeSchauspiele nach Art der Alten aufzuführen eeeee).

Zu Auge bürg wurden schon >496, unter demTitel: I. H. Loioarii comoeäia utilillimae omnemlatinl sermonig elexrnrism conrinenkes, Kinder-Schul-und Erzichungs-Schauspiele gedruckt, und auch vonder Jugend zu Augsburg aufgeführt Mb). DerRector Xistus Birk oder Leruleu!; führte die Schul-comödien in dem Gymnasium bey St. Anna in Augs-burg ein, und ließ die erste unter dem Nahmen llu-cmeris ,LZ8 aufführen xgggg). Im Jahre 1540führten in Augsburg auch die Meistersängcr Komö-dien , unter dem Titel: die fünf Betrachtungen auftidtMK). Im Jahre »L4y erhielt der teutsche Schul-meister Caspar Brunnenmair zu Augsburg Erlaub-niß, mit seinen Knaben Komödie spielen zu dürfeniiüi). Zu Äardelegen im Brandenbnrgischen wur-den iF 48 biblische Komödien, und rLLy biblischeTragödien aufgeführt. Vorher spielte man dir Ko-mödien aus dem Terenz iriclrklr). Der erste Schau-spieldichtcr war der Schuster Hans Sachse, der inder Mitte des -6len Jahrhunderts lebte. Nach ihmthat sich zuerst Andreas Gryphius in Komödien her-vor. Antonius Schorus (-f -LZ2 zu Lausanne) ,der zu Heidelberg kumsniora fludirt hatte, mußtewegen eines Schauspiels flüchtig werden, weil erdarin die Religion vorstellte, die bey den GroßenQuartier verlangte, aber abgewiesen wurde, endlichwandte sie sich an den gemeinen Mann, und diesernahm sie auf HUI). Erst mit dem Anfange desi7tea Jahrhunderts bekam die Komödie in Teutsch-