Band 
Sechster Theil.
Seite
139
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Scheele — Scheiden des Goldes. iZy

Scheele s. Halbmetalle, Knochen, LeinwandLuftart, Metalle, Phlogiston, Phosphorsäure, Phss-phorus, Sauerkleefalz.

S ch e c r e. Ihre Stelle vertraten anfangs schar-fe Steine und Knochen. Demohngeachtet muß die-ses Werkzeug sehr all seyn, weil schon zu LabansZett der Wollenschur der Schaafe gedacht wird s).Zu Rom bediente sich der Oberpriester des Jupiters ei-ner Scheere von Kupfer zum Beschneiden der Haare b).

r. Mete z». >y. b) Lerviu» »6 I. v. 44z.

Scheeren. Um das Jahr 1717 erfand derMechanikus Georg Memmersdorfer zu Nürnberg(s 1724) große stählerne Scheeren, die bey zo Zent-ner schwer waren, durch ein Wasserrad getriebenworden und fingersdicke metallene Tafeln, von sechsbis sieben Schuh in die Lange, leicht zerschnitten.

Klein» Chronik Nürnbergs. Alidvrf. >790. S. 93 -

Scheibe ist eine von den fünf einfachen Poten-zen in der Mechanik, die schon dem Pappus bekanntwaren.

ksppns Lollect. mstkvrn. I 4 t>. VIII.

Scheiben-Lampen-Micrometer f.Mikrometer.

Scheibenschießen s. Büchsenschießen.

Scheiden des Goldes und Silbers.Man hat dazu zwey Wege, den nassen und den trocke-nen. Die nasse Scheidung geschieht durch Scheidewas-ser, die trockne Scheidung aber durch Antimvnium.Der trockne Weg, Gold und Silber zu scheiden, isteine Entdeckung, die Pfannenschmidt, ein Gold-schmied zu Quedlinburg, gegen das Ende des »7te»Jahrhunderts machte.