Schiff. r/r
sammt den dazu gehörigen Leuten über die Donaugebracht werden konnte. Ein solches Schiff ging8 Zoll tief im Wasser, und blieb 7 Zoll hoch überdem Wasser, es konnten >2 Menschen darin sitzen,und konnte doch mit allem Zugehör von einem Pferdefortgeschafft werden I>).
Der königl. pohlnische chursachsifche Hof - undKunst-Uhrmacher, Joh. Gottlicb Graupucr erfandein Schiff, womit am 2ten Sept. 17^9 auf der Elbedie erste glückliche Probe gemacht wurde. Es stellteeinen Wagen vor, woran vier rothe und vergoldetezierliche Räder waren, durch welche es den Stromauf und ab, auch mit besonderer Behendigkeit überdenselben hin und her getrieben wird. Es war miteinem auf is Säulen ruhenden Baldachin geziert,der nebst den Säulen mit Bildhauerarbeit versehenund vergoldet war. Das ganze Werk war roth la-ckirt und hatte vergoldetes Laubwerk. Auf beydenSeiten, wo man ein- und aussteigt, zeigten sichzwey Portale, durch welche man unter den Balda-chin kam. Es konnten etliche 20 Menschen auf die-sem Schiffe seyn, welches weder stieß, noch wankte,wie sonst ein mit Rudern getriebenes Schiff thut,es wurde auch nicht so von dem Wasser fortgetrie-ben , sondern ging in gerader Linie, ohne die ge-ringste Beschwerde auf dem Wasser, wie und wohinman es haben wollte, mit aller Geschwindigkeitfort mm).
Im Jahr 178L wurde bekannt gemacht, daßHerr Tunquin in Paris ein kleines ledernes Schiff er-funden habe, welches nur 4 1/2 Pfund wiegt, sich beu-gen , zusammenrollen oder als Jagdtasche tragen läßt,