Band 
Sechster Theil.
Seite
208
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soz Schlick -— Schloß.

Schlick (Graf von) s. Thaler.

Schlickenthaler s. Thaler.

Schlingen, worin man Thiere fängt, erfandAristaus a) ; der Kaiser Fon-Hi soll die Chinefer gcleh-ret haben. Schlingen zum Vogelfang zu bereiten b).

») ?Iut«rck in 7^7. ii) TogUtt VVM

Ursprünge der Gesetze. IU. S. 26z.

Schlipper (Jacob) s. Spinnmaschine.

Schlittschuhe. Balduin erzählt, die Hol-länder hätten es den Völkern dcS äußersten Nordensabgelernt, welche auf hölzernen Schlittschuhen - wienoch jetzt die Lappländer, die Kamtschadalen, Sa-mojeden und die Einwohner von Kanada thun, ihreSchneegefilde durchlaufen.

Die Erdschlittscbuhe, mit denen man aufebenenBoden eben so schnell, als mit den gewöhnlichenSchlittschuhen, auf dem Eise laufen kann, hat HerrVanlede zu Paris erfunden.

Gorhalschrr Hof- Kalender, 1790.

Schl 0 re (Caspar) s. Schneidemaschine.

Schloß an den Thüren ist eine sehr alle Erfin»düng. Man schrieb die Erfindung des Schloßes, desSchlüssels und der Thüren dem Janus zu, daher auchdie Thüren nach feinem Nahmen lanuae genannt wur-den a). Polydorus Virgilius eignet die Erfindung desSchlosses und des Schlüsses einem Theodor von Sa-mos zu. Zu Homers Zeit war schon eine Art des Schlo-ßeS bekannt; die Schlüssel sind aber nach deS EustalhiusMeinung eine neuere Erfindung der Laconier b). DieSchlüssel mit drey Zähnen oder Zinken erfanden dieLarier, weil aber diese Schlüssel gewöhnlich Lakonische

Schluss