Schulen. 26L
Ende des vierten Jahrhunderts die erste Klosterschulein Afrika und ini fünften Jahrhundert wnrde er derUrheber der Trivialschulen r), die ihren Nahmen vonIrivium bekamen, worunter die Scholastiker der Gram-matik, Logik und Rhetorik verstanden. Von dem Endedes sechsten Jahrhunderts an, waren die Schulen bei-den Mönchen, und jede Schule halte auch ihre Bi-bliothek. Mit dem Anfange des achten Jahrhun-derts stiftete Bonifacius die Abrey Fulda, und Al-cuinus stiftete die Schule des Tours na). Die hoheSchule zu Cambrigde soll nach einigen unter demKönig Lucius im Jahr 170 bb) ihren Anfang ge-nommen haben, andere machen aber den SpanierEanrabrum im Jahr Z/z zum Stifter derselben cc).welches jedoch auch zweifelhaft ist. Wahrscheinli-cher ists , daß Sigbert im Jahr 6Zv z» Cambridgehie hohe Schule errichtete, welche für die ältesteunter allen gehalten wird clcl). Karl der Großesorgte dafür, daß in jedem Stifte eia gelehrterMann war, dem er gute Einkünfte gab, damit erseine Ordensbruder und auch andrer Leute Kinderunterrichten sollte. Im Jahr 785 legte er zu Mer-scburg die erste christliche Schule in Obersachsen an,und nannte sie die Kirche zu St- Johannis es).Einige wollen auch, daß er im Jahr 791 die hoheSchule in Paris angelegt habe K). Bis ins >2teJahrhundert blieben nun die Schulen der Theologe!-bey den Kirchen und Klöstern; aber im l2teu Jahr-hundert bildeten die Scholastiker, deren HäupterPetrus Lombardus, Albert der Große, und derheilige Thomas waren, eigne Schulen ftr Theologe^