Band 
Sechster Theil.
Seite
322
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z2s Setpentindrechslerkunst -— Serses.

Bearbeitung des Serpentinsteins scheint sehr hoch zureichen und in die Zeiten der alten Teutschen, vielleichtins siebente oder achte Jahrhundert zufallen, weitesverschiedene so genannte Donnerkeile und alte Streit-äxte gibt, die hin und wieder in Dachsen gefunden,und auS einem Scrpenkinstein verfertiget sind, dermit dem gegenwärtigen zdbliyer Serpentin in allemübereinkommt. Der Nahme des Steins scheint ausdem Italiänischen zu kommen, weil er in vorigenZeilen und noch jetzt in Italien 8srpsnrino genanntwird, und dieß ist eigentlich die Dollmekschung vonSphikesa). Der Zöblitzer Serpentinstcin wurde voneinem gewissen Justus Rabe rz46 entdeckt b).

-r- Willenb. Wochenbl. 1771. IV. B. zz. St. S

288- h,- Jacoblon kechnol. Wörterbuch- tV. 8.146.

Scrpentindrechslerkunst ist die Kunst,aus Serpentinstcin allerley Besässe und Berathe zudrehen. Die Gelegenheit zu dieser Kunst gab iLkoMatthias Brändel, ein Bursche des damahligensächsischen Serpentin-Jnspeckors Christoph Jllgen.Brändel hatte nähmlich viele solche Steine zusam-mengesucht und allerley Figuren daraus geschnitzt,daher denn sein Herr den Anfang zu dieser Arbeitmachte, unter dessen Aufsicht es Brändel ziemlichweit brachte. Anfänglich hat man nur grobe Arbeitgemacht und Trinkgeschirre mit der Pille gearbeitet;aber im Jahr >6,4 erfand Michael Baßler dasDrehen des Serpentinsteins, worin nachher BartelBörncl es allen andern zuvorthat.

Jakobson technol. Wörterbuch. IV. S. >46. 147.

Serrano (Jgnaz) ss Bergbetonienkraut.

Serses s. Schachspiel.