Z24 Seuter — Sextant.
Senker (Bartholonr.) s. Kräuterkunde- Ku-pferstecherkunst, Oelmalerey.
Seutter (Magnus) s. Reutkunst.
Srvero (Prinz v. Sän) s. Pastelmalerey.
Sexa genalst äb ch e n sind viereckige Stab.chen, auf deren jeder Seite ein Stück von deür Ca-nons kexecontaäon, geschrieben ist- wodurch dasMultipliciern und Dividiren der sechzigtheiligen Brü.che, als der Grade, Minuten und Secunden, er-leichtert wird. Samuel Reyher, Lehrer der Rechteund Mathematik zu Kiel, erfand sie und beschriebsie >688 in einem besondern Tractate.
Jablontki« allg. Lex. Leipzig >767. II. E. iz87-
S rxa g e si malrech nung, Sexagenal-rechnung ist eine Art der mathematischen Rech.nung, die Anweisung gibt, wie man mit sechzig-theiligen Brüchen rechnen soll. Die Alten bedien-ten sich ihrer besonders in der Astronomie; aberGeorg Purbach (geb. -42z zu Peurbach im Oestrei-chischen, f 1461) schaffte diese Rechnung ab- undführte statt der Chorden die Sinus ein.
Nachrichten von dem Leben und von den Erfindun-gen berühmter Mathematiker. »788- t. Lh- S. 028.
Sextant ist ein astronomisches Werkzeug, daSden sechsten Theil einer Zirkelperipherie ausmacht,und dessen Bogen in 6« Grad eingetheilt ist. Maubraucht es um die Weiten der Sterne damit zumessen. Es wird dem Quadranten vorgezogen, weilman den Sextanten aus einem größer» Zirkel ma-chen und also auch bequemer theilen kaum Tychode Brahe, der 1^46 gebohren wurde, war der Er-finder des Sextanten. Aus seinem Geburtsjahre er-