Band 
Sechster Theil.
Seite
381
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Sonnet» Zy»

Vack>rtchten von dem Lebe» unk ^rst"dungen berühmt,»Maehemaiikcr. Diünster. >788. I. ?h > 78 - b>>) G,-neat»aislbcr Kalender. >784. cc) Untc,haltendes T ibau-spiel naL den neueslen Vea«benh«lten. >79». E. 7^7.UU) ürprit Ues tournsux. ^tanvlkr. 1791. I'.k.^. Z84-ee^- Johann Helfenzrledert vvlllländi^cr und ausführli-cher Unerreicht, um Sonnenuhren auf ebne Hormonen!«und vcreicale delöcden, sondern auflauern und Feniber zumachen, als ein Benkrag zur Gnomonik. Augsb. >790.

Sonnet - Klinggedicht, l^straäecslll«clion, ist ein kurzes Reimgedicht von 14 Zeilen, diein zwey Absätze abgetheilt find, wovon der erste au-acht, der zweyte aus sechs Zeilen besteht. Die er-sten acht Zeilen reimen gemeiniglich so, daß die er-ste, vierte, fünfte und achte Zeile einen Reim, diezweyte, dritte, sechste und siebente aber den zwey.ten Reim machen, oder in zwey Reimen eine Zei-le um die andere abwechseln. Die Zeilen mögenkurz oder lang seyn, wenn nur der Schluß allezeitauf einen sinnreichen Gedanken ausfällt. Die beß.ten Sonnette sind die, wo der erste Bbsatz den Ver-trag enthält, und mit der vierten Zeile ein vollkomme-ner Sinn beschlossen wird ; in dem letzten Absätze aberdie Folge aus dem vorhergehenden durch spielende Re-den auf einen artigen Schluß geführt wird.

Jablonskie a) meint, daß wahrscheinlich die Pro-dentalen dieUrhebcr des Sonneks waren, ob sie es gleichnoch nicht in gewisse Regeln eingeschränkt hatten; dieseMeinung kann aber nicht bewiesen werden, und ob sichgleich die Franzofen die Erfindung des Sonneks habenzueignen wollen: so ists doch ausgemacht, daß mandie ältesten Spuren dieses Gedichs bey den Jtaliäner»findet, und daß also wahrscheinlich die Jtaliäner dieErfinder desselben sind. Schon vor den Zeiten des