r 8 Spiel? der Alten.
wählt. Ihre Zahl bestand erst aus y, zuletzt aus!o Personen. Zehn Monathe vor Anfang der Spie»le mußten sich die erwählten Kampfrichter in einerGegend bey Elis aufhalten, sich die Rechte der Spie«le bekannt machen, und dann schwören, daß sie nachden hergebrachten Gesetzen entscheiden, sich nicht be«stechen lassen, und auch die Ursachen nicht entdeckenmvllken, warum diesem oder jenem Fechter der Preist»anerkannt worden sey. Wurde ein Richter meinei-dig : so bestrafte ihn der olympische Senat sehr hartdafür. Der Sieger bekam einen Kran; von Ocl-zweigen, wie es der idaische Herkules bestimmt hat-te, ein Herold mußte vor der ganzen Volksmengeden Sieger öffentlich ausrufen, die Art des SiegS,den Nahmen des Siegers, den Nahmen seines Va-ters, und sein Vaterland anzeigen; der Sieger wur-de mit 4 Pferden im Triumph in seine Vaterstadtgefahren, erhielt eine Statue zu Olymp, im Hayuedes Jupiters, wenigstens würde sein Nahme in demGymnasium angeschrieben, und bekam auch auf öf-fentliche Kosten Unterhalt. Wenn der Sieger anfeine Vaterstadt kam: so wurde da, wo er einzie-hen sollte, die Mauer niedergerissen, weil man glaub-te, eine Stadt, die solche Sieger enthalte, brauchezu ihrem Schutze keine Mauer mehr. Endlich wur-den auch solche Sieger von den Dichtern besungen.Das erste Frauenzimmer, welches bey den olympi-schen Spielen den Preist im Pferdelauf gewann,war Cyniska', die Schwester des Agesilaus H. Kö-oigs zu Laccdamon f). ,.
Die pylhischen Spiele wurden dem Apollo zu Eh-ren bfv Delvhi in Phocis gefeyert, und sollen vom