Band 
Siebenter Theil.
Seite
22
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rs Spiele der Alten.

den in die großen und kleinen abgetheilt, jene alleL Jahre im Junius, diese alle Jahre im April! ge-feyert. Zu den Festgebrauchen gehörten dreyerleyUibungen, Wettlauf, Kampf und Musik. Den mu-sikalischen Wettstreit dabey führte PcricleS ei», odererneuerte ihn wenigstens n) um ZFLZ. Hipparchus,Sohn des Pisistratus, ordnete dabey die Rhapfodi-sten an, die die Verse des Homers bey diesenSpielen abfingen mußten o).

Die Carnischen Spiele waren ein Versöhnungsfestzu Ehren eines von einem Dorier getödteten Priestersdes Apollo, Nahmens Carnus; sie wurden 676 Jahrev. C. G. zu Lacedämon eingeführt p).

Die Uibungsspiele führte Lycaon in Arkadien, dieLeichenspiele aber Akastus in Jolkos g), und nach ihmLhcscus im Isthmus ein. Doch sind auch schon dieNemeikchen Spiele als Leichenspiele zu betrachten,wie denn vor dem Theseus schon Sisyphus die Lei-chenspiele im Isthmus angeordnet hatte.

Die ältesten Spiele der Römer waren die Luper-calischen Spiele, welche Evandcr aus Arkadien nachItalien brachte. Der Ort, wo sie gehalten wurdenhieß Lupercal; diese Spiele waren dem Pan gewid-met , und bestanden besonders darin, daß nackendeJünglinge mit einander um die Wette liefen r).

Auch Romulus hielt Spiele, um die SabinischenWeiber und Jungfern nach Rom zu locken s); dieseSpiele waren dem Consus oder Neptun geweihet r).Als vol^ Tarquinius Prisrus zu Rom, im ThalMurcia, zwischen dem Berge Avcnkinus undPalati-nus, der Circus Mazimus erbauet wurde, nannte