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veranlasset, oder ob Kaiser Rudolph I. durch einenBefehl von »274 die teutsche Sprache zuerst in denGerichten eingeführt habe u). Theophrastus Para-cclsus suchte schon im , 6tcn Jahrhundert das Vorur-theil zu heben, als ob die teutslbe Sprache nicht zumVortrage philosophischer Sachen geschickt sey, aberSchoppius und Christ. Weise waren glücklicher hie-rin, und besonders Christ. Thomasus, der ihren Ge-brauch in gelehrten Sachen zuerst allgemein machte v).
Die Teutschen haben sich vorzüglich dadurch aus-gezeichnet, daß sie das Studium anderer Sprachen,wieder in Aufnahme brachten. Der Kaiser Karl derGroße soll schon griechisch und syrisch verstanden undRabanus Maurus soll im yttn Jahrh, das Griechischezuerst in Tcutschland gelehrt haben v). Nach andernsoll aber Joh. Reuchlin die griechische Sprache zuerstin Tentschland eingeführt und gelehrt haben x).
Um die Wiederherstellung des schönen Lateinsmachten sich zuerst die Jtaliäncr verdient. JunianuSMajus, ein Edelmann in Neapel, trug im Jahri g/L vieles dazu bey Hadrian aus Cornetlo imLoseanischen, ein Kardinal unter dem Pabst Alexan-der VI. war auch einer der ersten mit, der zu Endedes iLten Jahrhunderts, das Latein vortheilhaft zuverbessern suchte, indem er viele vortreffliche Entde-ckungen machte, die die Reinigkeit dieser Sprachebetrafen r). Unter den Teutschen waren RudolphLangius, Graf Moriz von Spiegclbcrg und RudolphAgricola, welche zu Ende des iLkcn Jahrhunderrsnach Italien reiseten und vom Lorcnz Valla, Ma-phcus Vegius, Franciscus Philelphus und Theodorvon Gaza den guten Geschmack in der lateinischen