Band 
Siebenter Theil.
Seite
54
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Sprachmaschinen.

3b aere ttulceäinem probamur Lmircere c3Milen3S."Heinrich von Villeine zu Madrit sott einen metalle-nen Kopf, welcher sprach ,, verfertiget haben, denaber Johann II., König von Castilien zerschlagenließ d). Dergleichen sotten auch Virgil und PabstSylvester II. (f 100Z) c), Robert Grotest Bischofvon Lincoln tt) , Rvger Baco im iZtcn Jahrhunderteherne Köpfe, welche reden konnten, verfertiget ha-ben , aber Scldenus halt diese Erfindung des Bacofür eine Fabel e). Auch der Meistersinger Klingsohrsott Sprachmaschinen verfertiget haben k). Albert derGroße, ein Dominikaner-Mönch und Bischof zuAegensburg, der 1230, und zwar 86 Jahre alt,starb, soll einen ganzen Menschen gemacht haben,welcher ging, und die ins Zimmer tretende Personenbegrüßte; er soll zo Jahre daran gearbeitet haben;andere meinen, es sey nur ein Kopf aus Thon, oderwie andere wollen, aus Erz gewesen; Thomas vonAguin soll diese Sprachmaschine zerschlagen haben,weil er das Geschwätze derselben nicht mehr ertragenkonnte Z). Auch Caspar Schott k) gedachte schon imJahr 1648 solcher Maschinen, welche alle Arten derTöne hervorbringen würden. Der Abbe M * * *zeigte am 2. Jul. 178z der Pariser Akademie zweysprechende Köpfe i). In eben diesem Jahre wurdeam Pariser Hofe eine sprechende Puppe gezeigt, dieein Franzos erfand; ich habe derselben unter demWorte Puppe gedacht. Herr von Kempelen erfand eineSprachmaschine, die wirklich ein mechanisches Kunst-stück ist ic). Das Ganze ist i 1/2 Elle lang, und 1/2Elle breit, die eigentliche Sprachmaschine aber bestehtaus einem viereckigten mit einem Blasebalg versehe-