Springkolben — Staar. 6i
Springkolben s. Bologneser Flaschen.Spritz e s. Feuerspritze.
Spürkunst. Der Waffe: spürcr Blcton inFrankreich weiß die unter der Erde befindlichen Wasserund Mineralien aufzuspüren. Er unterscheidet Gold,Silber, Eisen, Bley, Steinkohlen, Stcinöl genauvoneinander und gibt größtenthcils auch ihre Tie'ean n). Bey Luzarche hat er einen Steinkohlengana,der Z4oo Toisen lang ist, und bey Veteuil einenvon >800 Toisen ausgespürt b). Thouoenel behaup-tet, daß diese Dinge eine elektrische Atmosphäre umsich haben, die auf den Körper des Bleton durchAbwechselungen in der Wärme, in den Pulsschlagen,durch Krämpfe, Zuckungen, Vor-und Rückwärts-laufen des Stäbchens auf den Spitzen der Finger,wirke c). Thouvencl hat indessen ein sehr einfachesWerkzeug erfunden, womit ein jeder unterirdischeQuellen, Metalle, Steinkohlen u. s. w. leicht ent-decken kann, ohne den prophetischen Körper einesBleron zu haben a.)
a) Llchtcnbcrgs Magazin.' III. B. 2 St. S: 178-Ebend. II. B- 1784- 4 . Sl- S. 212. c) Ebendos:III. B: 2 St- S. 178 ä-,Ebcndas. II- B- z. Sl-S. 201 .
Slaarist eine Augenkrankheit. Dem italiäni-schen Wundarzt, Troja, gelang es, durch Hülfedes Seesalzes einen künstlichen Staar an Leichna-men und selbst an lebenden Thieren hervorzubringen,um aus der Entstehungsart kräftigere Mittel dawiderauszuforschen und selbst die gewöhnliche Operationbis zur größten Fertigkeit daran zu üben. HerrSylvester O' Halloran hat wichtige Regeln zur Nie-derdrückung des Staars angegeben und eine eigne