8» Steine— Steinkohle.
Steine. Die Kunst, glasirte Steine zu machen,erfand Hanns Baumann, im I. > FZZ- zu Nürnberg.
Klein« Chronik Nürnbergs. Altdorf>7A0. E. 6l.
Stcinezu erweichen, und wieder zu härten,siehe Bildgießerkunst.
Steiner c. Bau - Controlleur zu Weimar) s.Feuerfeste Gebäude, Ofen.
Steinhauerkunst. Die Cgypticr sagen To-sorthus habe die Kunst erfunden, Steine zu behauens). Zu Moses Zeit war diese Kunst unter den Jsrac-liten bekannt b); Salomo hatte 80,000 Stcinhauerc). Den Griechen zeigte Cadmus, die Steine zu be-halten cl). Zur Zeit des trojanischen Kriegs wuschenschon die Trojanerinnen in steinernen Badewannene). Der erste, welcher ordentliche Regeln über dieSteinhauerkunst gab, ist Philibert de Lorme in sei-ner 1^67 herausgekommenen Baukunst, und Decha-»lcs hat zuerst die Regeln dieser Kunst erwiesen f).
L) 8/»ceII. Lbrc„i0j-i. p. L. b) Z. Most 27,z. c) 1. König« z, >L. >6. ä) klin. VII. lect. z/.«7 ttomer.II .76 t-Jablonskie allgrm. Lrx. Lripzig,767. II. 146L.
Steinkohle ist ein schwarzes, undurchsichtiges,si-rödes, brennbares Mineral, das zu den Erdharzen ge-rechnet wird, im Feuer einen schwarzen Dampf gibt,und eine Art von Schlacke zurückläßt.
Die Kunst, den Steinkohlen den schädlichen Geruchzv benehmen, .und sie so brauchbar, wie Holzkohlen,zu machen, erfanden Johann Hackcl, und OctaviusSkrada, worüber sie 1627 ein Privilegium bekamen.