Band 
Siebenter Theil.
Seite
101
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Sterblichkeit-— Stereometrie. ror

Sterblichkeit der Menschen wurde zuerstdurch Hallep berechnet, indem er aus dem in Breß-lau vorn Caspar Neumann von den Jahren 1678 bis1691 verfertigte Stcrbercgister zuerst eine gewisse Re-gel der Sterblichkeit herleitete. Hierauf bauele Moivredie Hypothese, daß nach einem gewissen Alter die Ab-nahme des Lebens gleich geschaßt werden könne. Durchdie Hallcyischen Register fand er, daß diese Abnahmeeine geraume Zeit hindurch in einer arithmetischen Pro-gression stand, z. B. von 646 Personen von 12 Jah-ren blieben 640 nach einem Jahre, 6§4 nach zweyJahren, 628 nach drey Jahren, 622 nach vier Jah-ren, 616 nach fünf Jahren , 610 nach sechs Jahren,604 nach sieben Jahren, §98 nach acht Jahren, §92nach 9 Jahren, §86 nach :o Jahren am Leben, undder gemeinschaftliche Unterschied dieser Zahlen ist sechs.Von dem Alter §4 bis zu 71 fand er die Differenzdiese 17 Jahre hindurch beständig ro. Eben diesearithmetische Zahlenreihe des Moivre fand Dodson ausden Tabellen der Londonschen Dbservalioncn, nähmlichvon §10 Personen von 12 Jahren blieben §04 nacheinem Jahre, 498 nach 2 Jahren, 492 nach Z Jah-ren, 486 nach 4 Jahren, 480 nach § Jahren, 474nach 6 Jahren, 463 nach 7 Jahren, 462 nach 8Jahren noch übrig.

Wiltenbergilches Wochenblatt. >770. St- 21. S. >70.

Sterberegister s. Sterblichkeit.

Stereometrie ist die Wissenschaft den In-halt der Körper auszurechnen; den Grund dazu legtenEuklides in seinen LIememig und ^eckimsäe; in seinenBüchern äe bpbaers er L/Iinciro. Vergl. Mathematik.

Wolffs mache»,. Lex. Leipzig 17,6. S. IZ2L.