§44 Taback,
famen nach Portugall i) „nd der französische Edes-mann Johann Nicot, der sich als Gesandter desKönigs von Frankreich am portugiesischen Hofe auf-hielt, bekam von einem portugiesischen Edelmanneinige Pflanzen, die ihm aus Florida geschickt wur-den, geschenkt. Johann Nicot schickte in gedachtemJayre schon Samen nach Paris an die KöniginCatharina von Medicis; auch versuchte er die Kräf-te der Tabacksblätter bey Wunden und äußerlichenGebrechen, daher der Taback im Lateinischen nachseinem Nahmen klsrbu bllconunu genannt wurde.In Frankreich nannte man ihn käerbs äs lu reinsrnsre, auch läsrdu msäicsu, weil ihn die KöniginCatharina stark brauchte; auch nannte man ihnHerds äu 6ranä - prleur , nach dem damahligenCrunä-prieur aus dem Hause Lorraine, der ihnstark brauchte. Auch hieß er einmahl tlerbe äsluinrs Croix, nach dem Cardinal ?rc>sper koblicoluäs 8uncu Crucs, der ihn nach seiner Zurnckkunftaus Portugall, wo er als päbstlicher Nuntius ge-wesen war, mit nach Rom brachte, und ihn inItalien bekannt machte k).
Der Gebrauch, Taback zu schnupfen, soll beyden Spaniern zuerst aufgekommen, und von diesenzu den Jtaliancrn gekommen seyn!), wie denn aucheine Gattung des Schnupftabacks, der Spaniol,seinen Nahmen von den Spaniern erhalten hat, dieihn aus dem spanischen Amerika brachten m).
Nach Tcutschland soll der Taback schon unterKarl V. mit den spanischen Kriegsherren gekom-men