146 Taback.
Im Anfange des i/ten Jahrhunderts ging derTabacksbau schon in Ostindien an «).
Der König Jacob l. in England suchte den Ge-brauch des Tabacks, den er ein schädliches Unkrautnannte, durch eine starke Auflage abzuschaffen.
In der Türkep wurde der Taback ,6a; einge-führt p). Im Jahr 1610 war das Tabackrauche«in Constantinopel bekannt; um die Gewohnheit lä-cherlich zu machen, ward ein Türk mit durch dieNase gestoßener Pfeife durch die Gassen geführt.Nachher kauften die Türken lange Zeit den Taback,und zwar den Ausschuß, von den Engländern; dieCultur desselben haben sie erst spät gelernt.
Im Jahr ,6>L singen die Holländer den Ta-backsbau bey Amersfort an g).
Im Jahr >6>y schrieb Jacob l,, König in Eng-land, wider den Gebrauch des Tabacks seinen dl -locapnos, und befahl, daß kein Pflanzer in Virgi-nien mehr als 100 Pfund bauen sollte r). EinigeCompagnien Engländer brachten im Jahr >620 dieGewohnheit des Tabacksrauchens nach Zittau s)>und in eben diesem Jahre brachte der KaufmannRobert Königsmann die erste Tabackspflanze ausEngland nach Straßburg.
Im Jahr 1624 that Pabst Ukban VII'. alleinden Bann, die Taback in der Kirche nehmen wur-den, weil ihn schon damahls spanische Äe.stkche nder Messe nahmen.
Im Jahr -626 wurde der Taback schon ver-fälscht r) ; und i6Zi wurde das Tabackrauchen