Tachygraphie. izz
spricht; im Jahr ,68, kam in Leipzig eine kurzeAnweisung zu seiner Kunst heraus und i / 4 Z wurdesein Werk ins Teutsche übersetzt l). Unter den Eng-ländern wurde die Tachygraphie besonders durchJohann Will, Thomas Skclton, Johann Willkeund Jeremias Rich epcolirt.
Herr Dupont, Geschwindschreiber.des Hingerich-teten Herzogs von Drleans, schreibt so geschwind,als man spricht. Das Alphabet, dessen er sichhierzu bedient, besteht aus 40 Zeichen oder Buch-staben. Das Alphabet nebst der Erklärung, in al-len Sprachen die Geschwindschreibckunst ohne Mei-ster zu erlernen, kostet einen Laubthaler und war1787 zu Paris im korel äe Zourkon, rue plrnrierezu haben k). Ebenderselbe hat 1790 die Entde-ckung gemacht, wie man lange Zeit ohne Licht unddoch mit der größten Genauigkeit schreiben könne.Er schreibt auch mit verbundenen Augen in vierMinuten zwey Seiten in Duodez, jede zu 24 bisZv Linien und liefet ste gleich wieder durch, ohne«ine Sylbe auszulasten I).
Am 7. Jun. «790 wurde von Paris aus ge-schrieben: „man hat hier die Kunst erfunden, sogeschwind zu schreiben, als man spricht. Man be-dient sich dabey keines Systems von Abkürzungen.keines Alphabets von Sylben , sondern einer andernMethode, die so leicht ist, daß ste jeder in vierWochen vollkommen lernen kann. Der Erfinder wur-de am gten desselben Monaths der National-Ver-sammlung vorgestellt n>). Dieses Geheimniß, einejede öffentlich ausgesprochene Rede, ohne alle tachy-