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Herr Professor Buria in Berlin und Herr HofrathBöckmann in Karlsruhe wollen auch beyde neueZählarten angeben. Letzterer will nur mit zweyCharakteren zahlen; Herr Bergssräßer hat schon eineMethode, mit zwey Charakteren das Alphabet unddie Zahlen zugleich zu beziffern, in einem Kupfer-stiche vorgezeichnct. Die von Weigel erfundene Rech-nungsart, welche Lerras ycißr, wirh bey der Sig-nalkunst, nähmlich bey Ordre-und Signalbuchern,für die brauchbarste gehalten. Herr Bergstraßer hatauch zur Erleichterung des Signalistrens ein Sylben-oder Wörterbuch, mit Bezifferung an dem Raubeangegeben, welches bey 8000 einfache teutsche Syl-ben enthält.
Im Jahr 1736 wurde gemeldet, daß Herr Di-rekter Reiser des Herrn BergstraßcrS Erfindungzu gleicher Zeit auf ähnliche, aber noch unbekannteArt gemacht habe k).
Herr Profcsser Abcl Buria in Berlin schrieb,794 eine Abhandlung über die Telegraphie, wor-in er zum Zählen und Bezeichnen des Alphabetszwey Charaktere, nähmlich zwey Vertikallinien, vor-schlägt, woran die andere kleiner ist. Znm Tele-graphistren schlagt Herr Buria die gewöhnlichenausgeschnittenen Schriftformen vor, die in einelange hölzerne Röhre von ansehnlichem Durchschnittgesteckt werden. Man schneidet nähmlich die Formdes Buchstabens groß und breit in einer Tafel ausund diese Tafel wird in die Röhre gesteckt. Hinterdas Ende der Röhre wird ein großes Heuer gemacht.