Thecrwasser Theilungs-Jnssrumenk. 217
174Z M Dublin und London, dann auch anderwärts,bekannt. Der v. Georg Berkeley Bischof zu Cloy-ne in Inland, sah bey seiner Mission in Amerika,daß man besonders in Carolina das Theerwasser alsPräservativ und Präparativ bey den Kinderblatternbrauchte; als er nun nach Jrrland zurückkam, brauch-te er es zuerst an einigen Personen von seiner Fa-milie , dann auch bey andern, besonders bey Armen,mit glücklichem Erfolg. Einige Geldgierige lerntendie Bereitung des Theerwassers von ihm, und trie-ben Wucher damit; als dieses der Bischof erfuhr,machte er die Bereitung desselben in Schriften be-kannt. O. Karl Hompswood in London hielt dasWasser nicht für das einzige menlkruum , welchesdas flüchtige Gcfundheitsfalz aus dem Theere her-auszuziehen vermöchte, sondern brauchte dazu einenaltkoholisirten Brandewcin, der auch den Balsam,und den gewürzhaftcn Geruch aus dem Theer mitherübernahm, und nannte dieses eine Thecressenz,die er 1746 bekannt machte.
FablonskI« allg. L«x. Leipzig. 1709- S. >L 49 -
Theile (Joh. Alcr.) s. Pastelmalerey.
Theilscheiöe. Eine neue Methode zur genauenEintheilung asironouiischerJnstrumente erfand HeinrichHindley, und machtcste ,74s dem Dmeaton bekannt.
Lichkenberg« Magazin. IV. B. 4. St. S. 73 - >787-
Theilungs-Jnstrumcnt. Johann GeorgValentin, Eisenhammerfchmidt zu Rotrnburg an derTauber hat 1764 ein von ihm erfundenes mechani-sches Instrument bekannt gemacht, mit dem man allemathematische Bogen-und Zirkel-Instrumente, welche