qZ6 Thermometer.
die Mauer ins Zimmer, wo sich der Gradbogenbefindet x).
Mittel, um hohe Grade der Hitze zu be-stimmen.
Newton schlug 170» vor, aus der Zeit derErkaltung eines glühenden Eisens hohe Grade derHitze zu bestimmen, welches Mittel zwar sinnreich,aber unsicher ist. Kraft brauchte die Pyrometer zudieser Absicht. Der durch seine Fabnkarbeitenvon Lerracotta oder so genannter Bafaltmasse be-kannte Herr Wegwood in England hat eine sehrbequeme Art, große Grade der Hitze zu bestimmen,auf die Eigenschaften des Thons gegründet, dersich in der Hitze bekgnntermaaßen zusammenziehtund sich durch plötzliche Erkältung nicht wieder aus-dehnt. Um den Grad der Hitze eines Ofens zu be-stimmen, legt er einen khönernen Würfel von 1/2 Zollhinein und wirft ihn sogleich, nachdem er die Hitzedes Ofens angenommen hat , in kaltes Wasser.Nun mißt er die Seite dieses Würfels, die 1/2 Zolllang war, auf einem Maaßstabe, der aus zweymessingenen Linealen besteht, deren Seiten etwasschräg gegen einander zulaufen und so weit von ein-ander stehen, daß man den Würfel m die Nute, diesie zwischen sich bilden, schieben kann. Er gehtdesto tiefer hinein, je schmaler seine Seite durchdie Hitze geworden ist. An der Stelle, wo derWürfel stecken bleibt, steht auf dem Lineale eineZahl, die den Grad der Hitze angibt. Wenn dieTheilung von dem Puncte des bey Tage sichtbarenRothglühens anfangt und man ihr «40 Theile gibt: