Band 
Siebenter Theil.
Seite
241
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Thierkreis. 241

Hierauf erreichte die Sonne ihren tiefsten Punct undstieg wieder höher, düs zeigte man durch den Stein-bvck an, der gewöhnlich hoch auf Felsen steigt. Als-dann folgte in Egypten die Regenzeit, die man durchden Wassermann andeutete, der eine Urne hielt,aus der Wasser floß. Endlich kam die bequemsteZeit zum Fischfang, die man durch das Bild zweyerFische ausdruckte. Um den Thierkreis in >2 gleicheTheile zu theilen, soll man sich, wie SeMs Em-piricus berichtet, zweyer hohler kupferner Gefäße be-dient haben, wovon man das oberste mit Wasseranfüllte Und solches mit dem Augenblicke, in wel-chem ein Heller Stern am Himmel erschien, in dasunterste Gefäß so lange fortlaufen ließ, bis derselbeStern am folgenden Abend wieder am Himmel er^schien. Dieses abgelaufene Wasser gab ihnen einMittel an die Hand, die Zeit des Umlaufs desSterns zu messen und in 12 gleiche Theile zu thei-len. Man ließ nähmlich 12 kleine Gefäße machen,wovon jedes den inten Theil des abgelaufenen Was-sers faßte. Man beobachtete nun den Theil desHimmels, wo Sonne, Mond und Planeten ihrenWeg hingenommen hatten, that das abgelaufeneWasser in das große Gefäß und setzte ein kleines,das nur den zwölften Theil faßte, darunter; Manbemerkte die Sterne des Thierkreises, die währendder Zeit aufgingen, in welcher ein jeder von den »2Theilen des Wassers auszukaufen anfing, oder indem Augenblick, wo ein kleines Gefäß voll Wasserwar, bemerkte man den Stern, der eben am Ho-rizont aufging und der Abstand zwischen zwey sol-chen Sternen bestimmte allezeit die Größe einesBusch Han db« d. Crf. 7. Th. Q