Band 
Siebenter Theil.
Seite
269
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Trabanten. - s6y

Die Theorie der Jupitcrstrabantcn entdeckteJohann DominicuS Cassini, ein Piemontcscr, (i-^712) e); er berechnete die Bewegung der Jupi»terstrabantcn, und gab i6yz die Tafeln dazu her-aus 0 , er berechnete die Finsternisse, welche dieseTrabanten dem Jupiter verursachen x), er beobachte-te, daß der Jupitersmond zuweilen von der Seiteverdunkelt wird, wo er frey von der Sonne bestrahltwird k), er machte auch, nebst dem OlauS Römeraus Aarhus, in den Jahren 1670 bis 167L, dieBeobachtung von der Verspätung der Jupitcrsrra-banten bey ihren Verfinsterungen, und beyde erklär-ten dieselbe aus der allmähligen Fortpflanzung desLichts, wodurch nähmlich der aus dem Schatten tre-tende Trabant um 14 Minuten später sichtbar wür-de, wenn die Sonne zwischen der Erde und demJupiter stehe, und also das Licht 14 Minuten Zeitbrauche, deu Durchmesser der Erdbahn zu durchlau«.fen i).

Trabanten des Saturns.

Am 2zten März r6LL entdeckte Huyghens, derden Saturn mit Fernröhren von 12, bis 2Z FußLange beobachtete, zuerst einen Sakurnsmond, Her-rn der Ordnung der vierte, und unter allen der größ-te ist ll). Johann Dominicus Cassini, oder deraltere dieses Nahmens, ein Pienronteser, entdecktedurch ein Fernglas von >7 Fuß am Ende des Octo«bers 1671 den fünften, dann am 2zten December1672, durch ein Fernglas von ZL bis 70 Fuß Lan-ge , den dritten Trabanten des Saturn. Endlichentdeckte er im März 1634, durch Fernrohre von