Triptolemus —- Triumph. 27^
Abhandlung über die venerisch« Krankheit, von Ehrt:
stopb Girlaner, >789- r. Band.
TrrptolemuS s. Ackerbau, Brot, Gesetz,Betreibe, Pflug.
Triquctrum ist eiu Instrument, womit mandie Höhen und Weiten bequem messen kann. Manschreibt die Erfindung desselben dem Ptolemäus zu.
Wolff ma!hemat. L-x. Leipzig >7>6. S. >4Z8-
Tri fette oder die drey Sieben, ist ein Kar-tenspiel, das aus Neapel stammen sott. Die Be-nennung Trisette ist also wahrscheinlich auS den Wör-tern rrios und lept entstanden.
Pandora. >788-
Trissino (Joh. Georg) s. Schauspiel.
Triumph war ein hauptsächlich bey den Rö-mern gewöhnlicher prächtiger Aufzug, den der Rathzu Rom den stegreichen Feldherrn zu Ehren anord^riete. Zuerst zog das siegreiche Kriegsvolk in die Stadtein, diesem folgte der große Rath, nun kam derSieger, der auf einem prächtigen mit vier Pferdenbespannten Wagen fuhr, diesem folgten die Gefan-genen, die Reute, die Abbildungen der erobertenStädte, und andere Siegeszeichen. Der Zug gingauf das Capitolium, wo erst geopfert, und danngeschmauset wurde. Den ersten Triumph sott Ro-mulus im /zken Jahr nach Roms Erbauung, oder749 Jahre vor Christi Geburt gehalten haben a),nach andern aber soll Tarquinius Priscus zuerst imTriumph zu Rom eingezogen seyn d). Man rech-net von der Erbauung Roms bis am die Zeiten Ve-spasians drcyhundert und zwanzig Triumphe, die