«8« Trompeten.
schreckt haben, daß siedle Flucht ergriffen b). Dieehernen Trompete erfand Pisäus, ein Tyrrhener i),nach andern die Hetruskcr k.), die sich auch dersel-ben im Kriege bedienten I). Acrvn erzählt zwar,daß Dircäus, den Justin Tyrtcus nennt, und derei« berühmter Poet der Athenienser war, die Trom-pete aus Erz erfunden haben m); aber wahrscheinlichist dieses so zu verstehen, daß Pisäus die eherneTrompete bey den Tprrhenern erfand, und Tyrtäusdieselbe bey den Lacedämouiern einführte. DieserTyrtäus war lahm, und wurde von den Athenien-sern den Lacedämouiern zum Anführer, im Kriegewider die Messcnier, gegeben, wo er etwa 6gZJahre v. C. G. den Gebrauch der Trompete bey denLacedämouiern einführte. Helegius, ein Sohn desvbengenannten Tyrrhenius, führte, wie Paufaniasmeldet, die Trompete bey den Doriern ein. Wenndie Erzählung, daß Alexanders Heer durch denSchall eines großen Horns zusammen gerufen wur-de, wahr wäre: so war es vermuthlich eine großeTrompete (vergl. Sprachrohr). Die heutige Gestalterhielt die Trompete von einem gewissen Moriz, un-ter König Ludwig XII.
s) Itsrtdolinu» <le tibiii Veterum. z. c. 7.k- 393» l>) LIem. Xlex. kseäsg. I.,k. i i. c. 4. g.
164. c) Hlvl> Zy, 24. rz. 6) 4. Mole X. riv.e) Goguel vour Ursprünge der Gesetze IH. S- 274.
ksus-ro. Corintdiiic. cap. 2».
274. y> Senbolds Dknlhologte S. LZ0. i> I'keollo-reti 8erir>. I. p. 7. ts,ä. Orig. >8. c. 9.
klia VII. sect. Z7. k) LIem. ^lex. Ltrom. I.ik. 1 .I) 6>em. ?secisg. I.ik. , 1-e. 4. ,64.
Ferkels Geschlcdle der Musik. r. Tb- S- 290.