284 Tubalcain — Tuch.
Tubalcain s. Schmiedekunst.
Tuberose ist eine jetzt bekannte Blume, dieder spanische Arzt Simon von Tavor vor dem Jahre, Fy 4 aus Ostindien erhielt, wo sie auf Java undCeylon wild wächst. Le Cour zu Leyden zog zuerstgefüllte Tuberosen aus dem Samen.
DeckmmmS Bclikräge zur Geschichte der Erfindungen.
Ut. r. Lk. S- ryS-
Tuvertus (Posthumius) s. Krone.
llri,!-rrio; entdeckte Nicol. Mass»und machte sie zuerst in seinem Buche ^naromiaeIiuroäucrorium, Venedig, ILZ6 bekannt.
I. A. Fadrlcii allgem. Hifi. der Gelehrf. 17^4.
Z. B. S. zz6.
Tubus s. Fernglas.
Tuch und Tuch mach er Handwerk. Inden ältesten Zeiten gaben sich die Frauenzimmer mitder Bereitung der Tücher ab. Selbst Augustus trugnoch die Kleider, die seine Gemahlin , seine Schwe-ster und seine Tochter selbst verfertiget hatten s). Nach-her legte man große Gebäude an, .in denen vieleWeibspersonen für den Kaiser arbeiteten. Die Tü-cher in den Abendländern wurden nur aus Wollegemacht, und waren entweder langhaarig oder ge-schoren b). Die Gallischen Manufacturen waren dieberühmtesten. Zur Zeit des Gallicnus wurden diezu Arras verfertigten Tücher sehr gesucht, und zueiner Art Soldatenkleidung (8a»um) gebraucht. Daßdie Tücher, welche ganz weiß bleiben sollten, ge-schwefelt werden, war schon dem Plinius und Jsido-rus bekannt c).