2^6 Ungar. Krankheit — Ungar. Wasser.
Lichtenbergs Magazin für das neueste aus der Phystk,78z. II. V. 1. St. S. 70.
Ungarische Krankheit soll um das Jahr1^66 zuerst bekannt geworden seyn.
I. A.Fabrikit Allgein.Hlst. ber Gel.hrs. >754- 2- B.
S. 580.
Ungarisches Leder, welches in Teutsch»Land Alaunleder genannt wird, weil es nicht inden Kalkascher kommt, sondern mit Alaun einge-weicht, mit Händen und Füßen gewalkt, und dannin einem heißen Zimmer über Kohlen mit Talg ge-jränkt wird, wurde seit der Mitte des sechzehntenJahrhunderts in Frankreich, aus allerley Hauten,besonders aus starken Ochsenhäutcn bereitet. Teut-sche Gerber stnd noch geschickter in der Verfertigungdesselben, als die französischen, und bringen sol-ches Leder in 24 Stunden gahr.
BeckmannS Anleitung zur Technologie. Göttlngcn 1787^E. 2ZZ.
Ungarisches Wasser, Roßmaringeist,enu äs In keine ä'I^ongrie ist ein über frischen Roß-marin mehrmahls abgezogener starker Weingeist.Man hält die Elisabeth, die Tochter des PohlnischenKönigs Wladislaus II. und Gemahlin des Ungari-schen Königs Karl Robert, die izZo oder rz2istarb, für die Erfinderin desselben. Sie schrieb dasRecept dazu hinter ein Breoiarium, welches in dieHände des Franz Podacakyar, eines Edelmannsaus Cypcrn kam, dessen Vorfahren einer es vonder Königin geschenkt bekommen haben soll. DiesesRecept hinter dem Breoiarium wurde im Jahr »606
durch