Band 
Siebenter Theil.
Seite
370
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Zfo Venus.

ne gewahrt, und gezeigt, daß er die sichersten Mit-tel an die Hand gibt, die Sonncnparallare zu be-stimmen , und dadurch die wahren Entfernungen'der Wcltkörpcr von einander und die Größe desganzen Sonnensystems zu berechnen.

Daß die Oberfläche der Venus ungleich- sey,beweisen die schon erwähnten Flecken, welche Caf-sini und Bianchini auf ihr wahrgenommen hatten.De la Hire machte im Jahr 1700 bekannt, daß erdurch ein Fernrohr, welches yomahl vergrößerte -Ungleichheiten auf ihr gesehen habe, die er größer,als die Mondsberge angibt g). Herr Oberamt-mann Schröter fand am 2«. December 1789 durchsein Hcrschclisches Telescop, bey ,6ifacher Ver-größerung , der Venus südliches Horn stumpf, miteinem davon getrennten Lichtpuncte. Auch ym dieMitte zeigte sich einige Ungleichheit an der Licht-grenze. Also schien es Schatten zu seyn, über deneine erleuchtete Bergspitze hervorragte. Den Z>.Jan. 1792 war dicke Erscheinung noch da; sonstfanden sich immer beyde Hörner spitzig. Herr Ober-amtmann Schrötcr bestimmte die Höhe dieses Ber-ges auf 6mahl größer als die Höhe der Monds-berge. Auch scheint gerade wie beym Monde, diesüdliche Halbkugel der Venus die unebenste zuseyn b).

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