Band 
Siebenter Theil.
Seite
399
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Vorrücken der Nachtgleichen. zoy

hat- als drehten sie sich um der Ekliptik Pole. Dieeinsick tsvollcsten Astronomen nehmen an,, daß die-ses bloß von einer Verrückung des ersten Punctsder Ekliptik herrühre, von welchem man die Längenzu zählen anfängt. Auch erfordert es das Systemdes Copernikus nothwendig, diefe Erscheinung bloßaus diesem Gesichtspuncte zu betrachte». Eigentlichist zwar diese Bewegung der Nachtgleichen mehr einRückwärtsgehen, man ist es aber einmahl gewohnt,ihr den Nahmen des Vorrückens der Nachtgleichenzu geben.

Hipparch fand schon 128 Jahre vor Christi Ge-burt die Längen der Sterne in Ansehung der Ae-qüinoctialpuncke über 2 Grad größer als sie Timo-chariS und Aristyllus 294 Jahre vor C. G. bestimmthakten. Eben dieses Zunehmen der Längen zeigtesich aus Vergleichung seiner Beobachtungen mit desEudozms Beschreibung der Sphäre, die sich aufnoch ältere Zeilen bezog. Seit diesen Zeiten bisjetzt (in einem Zeitraume vdn 2200 Jahren) habendie Längen der Sterne um mehr als zo Grad zu-genommen. Sehr sinnlich wird dieses an den Stern-bildern des Thierkreises, welche jetzt nicht mehr inden Zeichen oder Theilen der Ekliptik stehen > wo siesich ehedem befanden, sondern in die nächstfolgendenübergegangen sind, daher man die wirklichen oderungebildeten Zeichen des Lhierkreifts von den gebil-deten, d. i. von den Sternbildern, deren Nahmensie führen, zu unterscheiden hat.

Da alle Hülfsmittel der Sternkunde, welchedie Stellungen der Firsterne gegen Aequaior uM