Band 
Siebenter Theil.
Seite
417
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Vulkane. 417

kommen Eisenvitriole und andere Erze vor, derDampf der Vulkane zeigt deutliche Spuren vonSchwefelsäure; in der Nachbarschaft der Vulkanewerden Selenit, Alaun und andere vitriolischeSalze erzeugt- alle noch brennende Vulkane befin-den sich in der Nähe des Meeres oder auf Inseln,wo der Zugang von Wasser zu vermuthen ist, undauch die alten Vulkane des festen Landes standenauf einem Boden, den das Meer nicht langst ver-lassen hatte, durch welche Umstände jene Erklä-rung bestätiget wird. Demohngeachlet lassen sichnoch andere Ursachen gedenken, welche bey der Ent-zündung mitwirken oder doch die Fortdauer des un-terirdischen Feuers erhalten; das letztere kann nachdem Urtheil der beßten Chymiker und Mineralogenbesonders durch Steinkohlen und Alaunschiefer ge-schehen, und Herr Jnspector Werner in Freybcrghat sogar deutlich dargcthan, daß entzündete Stein-kohlenstoße zu vulkanischen Ausbrüchen Anlaß gebenkönnen.

Es ist merkwürdig daß die Äusbrüche derVulkane von elektrischen Erscheinungen begleitetwerden. Der Professor Vairo zu Neapel versi-chert, daß man an senkrecht aufgerichteten eisernenStangen während der Ausbrüche des Vesuvs alle-zeit Merkmahle der Elektricität fände. Auch geden-ken fast alle Beschreibungen vulkanischer Eruptio-nen der häufigen Blitze, welche bey heftigen Aus-würfen zwischen der Erde und den aufsteigendenFeuersäulen oder Rauchwolken entstehen. DieVulkane verursachen durch die Erhitzung eine plötz-Busch Handb. h. Erf. 7. Th. D d