,Z2 Weinbau,
in Ungarn mehrere Weinberge anlegen, obgleich die Be-wohner dieser Länder schon dergleichen halten m).Karl der Große half dein Weinbau in Frankreich nochmehr auf, und im »2ken und izten Jahrhundert brach-ten die Prinzen, welche die Kreuzzüge mitmachten, vrr.schiedene Arten fremder Trauben nach Frankreich »>.
Um das Jahr 2,41 n. C. G. findet sich die ältesteSpur von dem Weinbau in Deutschland; es kommennemlich um dieses Jahr in den lVlonuinenr. Loic. XI.p. viasa rr-8 i***iss, ferner: villess er cul-
rore?" vor. Nach der gemeinen Meynung kam derWeinbau um das Jahr 27Ü n. C. G. nach Deutsch-land o). Nach dem dritten Jahrhundert wurde schonder Weinbau am Rhein, und an der Mosel getrie-ben p> Im8ten Jahrhundert kommen in dem Oocl.I,Luresk. I. p. Vor:ciuae petiolae cle vi„ g.Schannat q) führt eine Urkunde vom Jahr 6Z8 an,worinn Dagobert aller Güter in kobdeugau, und na-mentlich die Weinberge, an das Stift St. Peter inWorms üb ergiebt. Pater Neugart v) führt eine Ur-kunde vom Jahr 716 an, worin ein gewisser Erfoinein Joch seines Weinlandes zu Ebringen im Vreisgauan das Kloster St. Gallen in der Schweiz verkaufte.
In der Altmark führten die Rheinländer denWeinbau ein, als sie Markgraf Albrecht in der Markaufnahm -). Bischof Otto von Tambcrg brachte u rZein Faß voll Weinreben mit nach Pommern, um siedaselbst zu verpflanzen, und im Jahr 1285 wurdeschon um Stendal so viel Wein gewonnen, daß mandamit handelte t).