Band 
Achter Theil.
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145
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Wirkmaschine. 145

durch bvpothetischeCchil'sse kennt so versiehe man auchunter Weltsystem ober Welkordnung jede Hypothese,wodurch man besonders die Ordnung desjenigen Sy-stem zuerklären gesucht hat, wozu die Sonne, Erde,Planeten, und Ncbenplaneten gehören, die zusammenunser Sonnensystem oder Planetensystem ausmachen.

Egyp tische Weltordnung.

Die älteste Weltordnung ist die Septische, welchenur die Venus und den Merkur um die Sonne, all«übrige Bewegungen aber um die ruhende Erde gehenläßt. Die besondern Erscheinungen der Venus unddes Merkur sollen nach des Macrobtus Zeugnisse 2)schon die ältern Egyptier bewogen haben diesen beydenPlaneten einen Umlauf um die Sonne zuzuschreiben»Sehr wahrscheinlich hat diese Ordnung in der Folgezu allen den Systemen Gelegenheit gegeben, die allePlaneten überhaupt um die Sonne gehen ließen.

Griechische Ordnung.

Dir Griechen kamen schon weiter; Montucla ver-muthet so gar, daß schon Pythagorach die Sonne zumMittelpunkt des Systems gemacht habe, um welchensich die übrigen Planeten bewegten, doch habe er diesewahre Welkordnung als eine geheime Lehre unter demSympol eines in dem Mittel der Welt befindlichenFeuers verborgen, bis endlich seine Nachfolger dieselbeöffentlich vorzutragen wagten. Entschieden ist eS, daß -die pythagoriscbe oder italienische Schule bereits dieBewegung der Erde behauptet halb). Heraklidcs vonPontos, Ekphantus und Seleukus von Erythräaschrieben der Erde blos eine Bewegung um ihre Az:rBusch. Handd. d. Erf. r. Thl. K