Band 
Achter Theil.
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Windzeiger. 17-

Fresenius- I-B-1786. S- 48 - c) III Band der n'UeNenSchwedisch-Abhandlungen aus derRaeurlchr , Hnis-haleungsknnst »nd Mechanik für das Jahr >78' nachder Kästnerischcn Uebersetzung- -7S4. i-'cipzig. d^o. XII.

Windzeiger, Anewoseop ist ein Werkreug,dessen man sich bedient, die Richtung des Windes zu be»merken. DaS einfachste und gewöhnlichste Anemoftop istdie Wetterfahne am den kbürmen und Häusern ; glei-che Dienste thun die §la gen an den M asten der Schiffe-Andronicus Cyerestcs errichtete schon einen Windzeizeczu Athen a), siehe Winde, keupold verbesserte die ge.meine Wetterfahne, siehe Wetterfahne.

Um die Richtung des Windes im Zimmer und ge-nauer, als durch den bloßen Anblick der Wetterfahnezu betrachten, kann man die Fahne, die sich sonst umeine unbewegliche Spindel dreht, an ein'r beweglichenSpindel fest machen, welche mit der Fahne zugleichumgedreht wird. Diese Spindel kann durch dasDach bis an die Decke d s Zimmers laufen , in wel-chem man die Beobachtungen machen will, und un-ten mit einem Getriebe versehen werden, welkes inein bezahntes Rad greift, dessen Are bis ins Zimmergeht, und mittelst eines darauf g-sehtn Zeigers aufeiner an die Decke gezeichnetcnWindrose den Wind be-zeichnet. Soll aber die Windrose vertikal an derWand des Zimmers stehen , so läßt man das Betriebder Spindel in ein vertikal stehendes Kronrad greifen,dessen Axe horizontal durch die Wand geführt wird undden Zeiger trägt. Hat d. s Betrieb eben soviel Zäh-ne als das Rad , so macht eine Umdrehung der Fahneauch eine Umdrehung des Zeigers aus und indem sich

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