,94 Wollen-Kämmerey. Wollfärbern),theile erreicht werden. Diese Nachricht erfuhr man be-reits 1792 e), und im Jahr 1793 machte der Herr Er-finder,unter der ausdrücklichen Bedingung, daß seinName nicht genannt würde, seine Erfindung, zum Be-sten des Publikums bekannt, sie ist folgende: der ge-wöhnliche Kammlopf steht in einem Kessel von Eisen-blech, der im Umfange etwas weiter ist, und der Zwi,schenraum wird mit Sand ausgefüllt. Dieser Kesselwird mit einem ebenfalls blcchernen, aber mit einemübergehenden und genau passenden Falz versehenenDeckel, des Abends, wenn die Kämmcr von der Ar.beit gehen, geschlossen. Platzen nun noch Kohlen , sokann kein Funke mehr herausfahren; allein dieß ge.schieht nicht einmahl, weil dieser Dämpfer die Kohlensogleich auslöscht. Dadurch werden also auch vielKohlen erspart , die sonst vergebens ausglimmen wür-den. Auch springen die Töpfe, weil sie im Kessel fest.stehen, seltener, und geschieht es ja, so hat man keineFeuersgefahr zu fürchten 6).
Edmund Kartwrighr in Donkaster in England er.fand vor einigen Jahren eine Wollkämme-Maschine,die alle 12 Stunden Pfund vollkommen zuberei-teter Wolle liefert, und weder Wärme noch Oci beyihren Kämmen braucht e).
s) Homer Oä^sk. 240. Dergl. Uomer. u^mn. Ce-res. 144. b) Nomer. n. Z88- c) Anzeiger 1791. Nr.40. S-222. zrz. 6) Anzeiger -79z. Nr- 1. u. 2. S-5-6. e) Journal für Fabrik, Manufaktur, Handlungund Mode. >796. November. S-ZZ2.
Wollfärberey erfanden die Lydier in der StobtSarbes zuerst s). Wollene Tücher auf jeder Seite an«