2»8 Zähmutzg der Thiere. Zahlen, Ziffern,fernen, dergestalt angebracht ist, daß das flankirendedadurch vervielfältiget und nachdrücklich gemacht wird.
Jablonskie Allgem. Lcx. Leipz. 1767. II. S. i8>2.
Zähmung derThiere lehrte Fou-Hr bey denChinesen.
Goguet vom Ursprünge der Gesetze III. S. 268.
Zäunen, Zainen, heißt so viel, als das ge»gössen« Metall in dünne Stäbe bringen. Man verstehtaber auch unter den Zäunen die schmalen Streifenvon Messingblech, die mit der großen Scheere desMessingwerks zerschnitten werden, und woraus her-nach auf dem Dratzuge der Messingdrat gezogen wird.Eine Maschine, vermittelst welcher durch ein Wasserrad,das sonst durch Menschenhände getriebene, beschwer!!,che und der Gesundheit nachtheiiige Zäunen, weit leich.ker und geschwinder verrichtet wird, gab 1787 einSchlosser, Knoll, von Eßlingen gebürtig, denGoldichla.gern in Augsburg an. Er hat auch die Erlaubniß erhal-ten, solche bey einem Silberhammer zu errichten.
Kunst- Gewerb- und Handwerksgeschichte der
Reichsstadt Augsburg. Il- Lh- 1788 S. loz.
Zahlen, Zi ffe r n, sind gewisse Zeichen, derenman sich zum Zählen und Rechnen bedient. Daß dieKunst zu zählen sehr alt ist, beweisen die Schriften Mo-sis, in denen sehr viele Zahlen vorkommen. Die meistenTülker setzen diese Erfindung in ein hohes Alterthumzurück. Die Griechen meynten, Pallas oder Minervahabe das Zählen erfunden s), und die Chineser sagen ,ki-chevu habe die Zahlen bey ihnen in Ordnung ge.bracht b). Einige theilen die Zahlzeichen in natürli-che und willlührliche, und verstehen unter den natürli-chen