Zauberlaterne. 22A
noch nl^'t kennen, denn er gedenkt ihrer nicht. Dech«.l.s erzählen.), daß er im Jahr r 5 ss<; bey einem Ge-lehrten aus Dännemark. der durch kion reifte zuersteine Zauberlaterne gesehen habe. Im Jahr ,67 lie-ferte Kircher eine deutliche Beschreibung rer Zauberla-terne, mit sauberen Zeichnungen, woraus erhell,r. daßKircher schon die sehr gewöhnlicher, Schieber nur GlaS-gemälden gebraucht hat.
Christoph Trcfler zu Augsburg, der um lebte,verfertigte eine Zauberlaterne , die bey Na htet dieStelle einer Uhr vertrat, indem sie die Stundnizah-len an die Wand warf, die so wie der durch ein Uhr.werk in Bewegung gebrachte Zeiger, auf dem G>aleangebracht waren 0). Man erzählt, daß MarcusAntonius Ccllius zu Rom in Jahr rüyz die Zauber-laterne so einrichtete, daß si; zum Nachzeichnen ge-brauchtwerden konnte; es war nicht die Zauberlater-ne, sondern die Camera obscura
Im Jahr >702 sprach der P. Zahn schon sehrunständlich von dem Gebrauch der Zauberlaterne zuKunststücken und gab dazu viele Abbildungen p).E'Gravesande e>) bemerkte, daß die Zauberlaterne nochnicht zur gehörigen Vollkommenheit gebracht sey.Man hat daher darauf gedacht, dieses zu bewerkstel-ligen, und sich bemüht, bewegliche Bilder z. B eineWindmühle, die sich umdreht, darzustellen, welch sdadurch erhalten wird, daß man die beweglichen Thei-le, z. B. die Flügel, auf eine besondere Glasscheibemahlt, welche umgedreht, oder sonst der ^blicht ge-mäß bewegt wirb. Diese wichtige Verbesserung derZauberlaterne, baß man Bilber mit Bewegungen anBusch, pandd. d. Ers. L. Th. P