Zeitrechnung. rZl
Werk emsn^aliane iewpyrum, zu Paris heraus'gab, welches izyZ zu Leydcn vermehrter, und dann .nach Scaligers Tode, 1629 wieder zu Cöln gedrucktwurde. Jok ph Justus Scaliger führte auch den Ge»brauch der Julianischen Periode ein diese ist eineReihe von 7980 Jahren , nach deren Verlauf das In-lianische Jahr wieder einerley Zahlen im Sonnen»Do d, und Jnbietionscykel bekommt. In der Thatist auch der Gebrauch dieser Periode sehr bequem zurDergleichung der Zeitrechnungen verschiedener Völker,weil sie einen so großen Zeitraum begreift, in welchemsich doch jedes Jahr durch bestimmte Merkmale unter-scheidet, i>,dem in der ganzen Periode niemals Jahrevorkommen, welche übereinstimmende Zahlen in allendrey Cykeln hätten. Der Sonneneykel besteht aus28, der Mondeykel aus 19- und der Jndectlonscykelaus Jahren; das Produkt dieser drey Zahle»giebt die ganze Periode von 7980 Jahren.
Fast zu gleicher Zeit mit Ecaligern bcmühete sichAbraham Buchholzcr, geboren zu Schönem bey Dah-me, gestorben 1584 um die Verbesserung der Chro-nologie, indem er einen Insieem ciirouolo^icumherausgab, den seine Söhne, Gottfried und AbrahamBruchhölzer, mit dem berühmten Scultetus fortsetzten.Nachher machten sich Gerhard Mercator, der - Kl-eine Chronologie herausgab, wie auch Sethus Calvisius, ein Thüringer, der ibiz starb, besonders aberder Jesuit, Dionysius Petavius (geb. zu Orleansi? 8 z ch i 6 qr), um die Chronologie verdient; Petaviusvrrbesserte den Scaliger, schrieb ein Buch, welchesunter dem Titel Doclrioa temzmrum 1627 zu Pa-