Band 
Achter Theil.
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264 Ziehbrunnen. Zink.

schen Ministers Zkegler in Dresden verfertiget, vondem sie auch ihren Namen haben.

Ziehbrunnen. Brunnen oder Ctsternen zu gra-ben, in denen sich das Regenwassec sammelte, warim Orient von den ältesten Zeiten her bekannt; wahr-scheinlich gaben diese Cisternen Deranlaßung zu denZiehbrunnen, indem man nur tiefer grub, bis manauf Wasser stieß. Die Kunst, Brunnen zu graben,soll Danaus aus Egypken mit nach Griechenland ge,bracht und zuerst zu Argos Dipsion in Ausübung ge-bracht haben, daher man ihm die Erfindung der Zieh,brunnen beylegt u). Strabo ii) schreibt dieses denTöchtern des Danaus zu.

s) klin. Vtl. z6. b- Ltrsbo 6sogr. I<ib. VIII,

Ziehmaschine s. Bleyzug.

Zieh platten zum Dcatziehen s. Drat.

Zimmermann (I. I.) s. Stcrnkugel.

Zimm ermann ( Makth.) s. Journal.

Zimmermannshanbwerk. ll^oah mußteKenntniß« davon haben, wie der Bau der Arche bewei-set s). Die Sidonier verstanden daS Holz wohl zu fäl.len und gut zu behauen, daher stch Salomo an sie wand,te b). Bey den Griechen führte Dädalus das Zimmer«Mannshandwerk einund erfand zu dessen Behuf verschie-dene Instrumente z. B. den Bohrer, die Bleyschnuru. s. w. c). Daß die Römer frühzeitig Kenntniß da-von hatten, beweiset die hölzerne Brücke, die AncusMartins über die Tiber bauen ließ.

s) I Mos. 6, 14. b) l Kön. 5, 6. c) klill. Vll,

4g- u. ;6.

Zink s. Notendruck, Schriftgießerey.