Fadm-Bucca. Fächer. zr
AInr. Rslandson Martin, k. im;;V.d,r ütets.Abhdl.der Lön. Schweb. Akad. der Miss. a. d.I.,1771/ S.- 58 ,.fgg.
Faden-Z^ucca, siehe ^ucca.
Fächel, siehe den folgenden Artikeln
Fächer (*), lVedcl, L. klabellum, Fr. klvontgil, einWerkzeug, durch dessen Bewegung Wind erreget wird.Dergleichen ist der Feuerfächer, dessen man sich in öenKüchen zu Erregung und Verstärkung de? Feuers bedie««?e; «ehe unter Feuer.
Besonders führet den Nahmen eine.S^Fächers oder^^^^sächers ein Werkzeug der Frauenzimmer, so«wohl dre Strahlen der Ponne von demWsichte abzu«halten, ak« auch sich durch Erregung eineö sanftenWin«des abzukühlen. Eg werden aber dje.se. Fächer auf vie«lerley Manier von den Galantenearhei^ry gemacht.Gemeiniglich bestehen solche ausStäblrjssvön mancher«leh Materien, als: Holz, Elfenbein, Fsschbein, Knochen,Schildkrötenschale, Perlmutter odtrRohs, die sich andem einen Ende 'um einen Stift bewegest, auch au.S«und über einander schieben laße»; Wt dem andernschmalen und spitzigen Theile hingegen werden sie zwi«scheu die doppelten und gebrochenen Falten von Papier,zarten Leder, Tasftt öder ÄtlaS rc. gestecket und fest an»geleimet; oder aber es werden an solchen Stäben dieTheile, welche man sonst spitzig oder pfeilförmig machet(Fr. Brins), und in die gebrochenen Falten eingkscho»den hat, von ganz schwachen und feinem Elfenbeinziemlich breit gelaßen, und mit durchbrochener Arbeitauf das sauberste gezierer, und, damit sie sich nicht wei-ter, als nöthig ist,' aus einander gebe», sowohl zu oberst,
als
(') Dieses Wort tjl von dem stet» oder ;ten der AeitwSrter Fachen(s. oben, S. 8 ) gebildet, und lautet in einem allen Verüb,des isten Jahrhundertes Vöchlair, in einigen Gegenden F»<chel, bey dem Lc> aau Fechel, in andern Fächer, und inTtürnbcrg gar Fucker In Schlesien ijt dafür Scharren, imOeüerr. waverl», im Nirdcrs. aber waier ober rveggerübüch. . . i