Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Fährten-Acker. Falber. 47

vorkommt, wo es auch von der Fahrt oder Reifegebraucht wird.

3. Bey den Jägern, das Merkmahl des genomme-nen Weges, die Spur des großen WildbreteS auf derErde. Der Hund nimmt die Fährte an, wen« er siegewahr wird, und auf derselben nachsuchet. ZuFährpren kommen, eine Fährte entdecken. In engerer Be-deutung wird nur die Svur des mit Klauen versehenemWildbreteS die Fährte, oder das Gefährt, Fr. Fou-l(5e, Menge, P a iß e oder Piste, genannt Eine wie-der fährte aber heißt diejenige, die von einem StücksWild im Zurückgehen gemacht wird. Ein Jäger, wel.cher die Fährten des Wildes gehörig zubeurlheilen weiß,heißt fährcgerecht.

Bey den Jägern wird der Hund fährtenlaut, oderfährrlauc, wenn er zu hihig ist, und schon bey derFährte laut wird, oder anschlägst, ehe er noch dasWild aus seinem Lager gebracht hak, welches auch vor-laut und frc?laur genannt wird.

Wie die Fährte bey einem jeden Wilde beschaffensey, und was ein jedes vor ein Zeichen in seiner Fährtegebe, wird man bey der Beschreibung eines jeden Thie-res angezeigt finden.

Fährten-Acker, in einigen Gegenden ein Acker, aufdessen einem Ende man mit dem Pfluge umwenden«nuß, daher dasselbe mit Kohl, Rüben oder andern» Ge-müfe bepflanzet wird.

Von Fährte, vielleicht so fern es einen Weg bedeutet

Fährten-laut, siehe unter Fährte.

Fährrig, siehe unter Fährt.

Fael, nennen die Portugiesen eine chinesische rund«Kupfermünze, die ungefähr i Rthlr. 9 Gr. unser-Geldes macht.

Fälbe, Fälbel; siehe Felbel.

Fälber, eine oberdeutsche Benennung der gemeinen wei-ßen Weide, Salix albaL*»«. von der falben Farbe. In

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