Fälschen. Färben. ' 49
fälschen, einer Sache aus betrüblicher Absicht esir besse-res Ansehen geben, als sie hat. Eint Waare falschen.Die Fleischer falschen das Fleisch, wenn sie eö auf-blasen.
Fänge, siehe Fang.
Faenzer Geschirr; siehe Fayance.
Färbe-Distel, Serratula tinöoria Linn. siehe Scharte.
Färbe-Flechte, Liehen rartareus Linn. f. unter Flechte.
Färbe-Holz, ein jedes Hol;, welches h»r FLrberey ge»braucht wird. In engerer Bedeutung werden dasCampecheholz, das Brasilienholz unddas Fernam-buckholz mit diesem Nahmen beleget, besonders aber
- das erste. ■ - . .
Färbe-Lraut, Rt£>ia tinctorum; siehe Räthe.
Färbe -L^unft, Färberei, die Kunst oder Wissenschaftzu färben. Die Ausübung derselben, wird das Fär-ben genannt; siehe dieses Wort. ' .
Färbe-Läppchen, siehe Vezerte.
Färbe-Pfriemen, siehe Genster.
Färben, i. Als ein Neutrum mit dem Hülfsworte ha-ben, eine gewisse Farbe bekommen. > In dieser Bedeut-ung ist dieses Wort nur bey den Jägern an statt desMeciproci sich färben üblich Das wildbrec färbetdes Jahres zweymahl, der Hirsch dreymahl, d. i.eS haar« sich.
2. Ale ein Activum, eine Farbe geben, d. i. einenKörper s» verändern, daß er dem Auge andere Farbenzuschickt, als vorher; wo dock dieses Wort nur vomei-Mgen besondern Arten dieser Verrichtung gebraucht wird,welche sich dadurch von dem Anstreichen, Mahlen U. si f.unterscheiden. Färbende Rärper, -welche andernKörpern eine gewisse Farbe mittheilen. Der Jnvigfärbt blau, Grünspan grün. Gefärbtes Glas, ü>oder färbende Körper mir der ganzen Masse des Glasesverbunden wrrd. Gefärbtes LPasser.; Jmgleichen. durch Auftragen der Farbe auf die Oberstäche eines Kör«O«e.Em. XU Lh. D' pers,