Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Farben.

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Die in diesem Jahrhundert neu entdeckten so ge.nannten sächsischen Farben von Blau und Grün r euns gleichfalls zu einer Laufbahn von großen un 5 *lichen Entdeckungen in der Färbekunst. 1,1 . , *mehr bekannt genug, daß das Hauptsächlichste di IFarben darauf ankommt, daß der Indigo von dem -o *triolöhl vollkommen aufgeschlossen, und auf die zu tar«benden Zeuge genugsam zu wirken geschickt gemachtwird. Eben so bekannt ist es, daß mau nach einersolchen Ausschließung und Zubereitung des Indigo Mtt4 bis 6 Loth davon, eben so viel Zeuge färben kann,als mau vorher kaum mit i Pfund Indigo zu legtenvermögend gewesen ist. Hieraus erhellet also , daydas bloße Kochen eines Farbemmerials, oder dieFer«Mentaiion desselben, wie in den Blaufarbenkupen,nicht genugsam vermögend ist, alle färbende Thetlchendesselben zu extrahiren, auszuschließen, rmd dermatzefein zu machen, daß sie sämmtlich mit genügsamer LY •ligkeit auf die zu färbenden Zeuge wirken, sondern pbisher bey jedem Farbematerral der größte Theil der jbenden Materie gleichsam ungebraucht verloren gegan.aen, und mit weggeschüttet worden. Ein jedes Farbe-Material ist geschickt, meiner gewissen salimschen oderspirituösen Flüssigkeit durch das Digeriren m,t derselbenrecht eröffnet, aufgeschlossen, und zur künftigen Far»bung geschickt gemacht zu werden.

Um von den ganz außerordentlichen Veränderungen, wel«che die Salze und Metalle in der Färberev hervorbringen, destomehr überzeugt zu werden, hat Herr v. Justi mit dem Fer»»ambuckholze eine Menge von Versuchen angestellt, welche ichan seinem Orte erzähle« werde.

Unter allen Substanzen, die man färben kann,sind die wolle und alle thierische Substanzen diejenigen,welche sich am besten zu den Operationen der Färb knastbequemen; das leinene Garn und alle bloß vegecabili-fche Materien hingegen diejenigen, welche am schwer«E 3 sten